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Tour der Hoffnung

Formatierungshilfe
Tour der Hoffung rollt für krebskranke Kinder

Tour der Hoffnung 2018 - Ein kurzer Bericht

Vom 08. bis 12. August 2018 nahm ich zum Fünften Mal an der Tour der Hoffnung teil. Dabei habe ich die durch die gemeinsame Aktion von Jeanette, Kristin, Silke und mir „Wandern, Walken, Laufen & Gutes Tun“, welche wir im Staatlichen Schulamt Südthüringen anlässlich des Rennsteiglaufes 2018 gestartet hatten, akquirierten Spendenegelder in Höhe von 200,00 Euro an die Tour der Hoffnung übergeben können. Vielen Dank an ALLE, die diese Aktion unterstütz haben.

Die Tour der Hoffnung entstand als private Initiative im Jahr 1983 und hat sich dem Ziel verschrieben, Kindern, die an Leukämie und andern lebendbedrohlichen Krankheiten wie zum Beispiel Lymphdrüsenkrebs und Hirntumoren erkranken, normale Lebensperspektiven zu eröffnen. Darüber hinaus unterstützt sie die Leukämie- und Krebsforschung, um die Heilungschanchen der erkrankten Kinder zu steigern.

„Im Jahr 1983 hatten an Leukämie (Blutkrebs) erkrankte Kinder eine durchschnittliche Chance auf Heilung von ca. 60%. Heute, 36 Jahre später, ist diese Chance auf deutlich über 90 Prozent gestiegen.“ (www.tour-der-hoffnung.de) Trotz der enormen Fortschritte im medizinischen Bereich und bei der Behandlung dieser heimtückischen Krankheiten sind weiterhin Anstrengungen erforderlich, um die notwendigen Gelder für die Krebsforschung und –behandlung einzuwerben. Die staatliche Finanzierung allein reicht nicht aus.

Die Tage der Tour 2018 waren wie jedes Jahr „anstrengend“ schön und hielten wieder jede Menge bewegende Erlebnisse und Augenblicke bereit. Dieses Jahr wurde in Südhessen und für eine kurze Strecke in Baden-Württemberg nach Heidelberg geradelt.
• 8. August: Prolog rund um Gießen
• 9. August: von Gießen bis Rosbach vor der Höhe
• 10. August: von Frankfurt bis Darmstadt
• 11. August: von Groß-Bieberau nach Heidelberg

Während des täglichen Radelns konnten wir an den durch die Unterstützer und Kümmerer vor Ort organisierten Spendenstopps die durch die ansässigen Vereine, Organisationen und Kommunen sowie durch Aktionen von Schulen und Unternehmen über das vergangen Jahr hinweg eingenommenen Spenden entgegen nehmen. Dazu war die spontane Spendenbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger bei den Stopps überwältigend. Allein die Spontanspenden brachten an den vier Radlertagen über 4.000,00 Euro ein.

Besonders in Erinnerung bleiben mir hierbei zwei Spenden.

Am zweiten Tag war unser letzer Stopp in Rosbach v.d.H. Dort durften wir eine Spende der ansässigen Grundschule in Höhe von 14.141,41 Euro entgegennehmen. Diese Spendensumme haben die Schülerinnen und Schüler der Grundschule bei einem Spendenlauf im Frühjahr erlaufen. Es war sehr bewegend, als der Schulleiter von dem ernsthaften Engagement aber auch von der Begeisterung der Schülerinnen und Schüler sich für kranke Kinder bei einem Spendenlauf einzusetzen erzählte.

Am dritten Tag waren wir unter anderem in Darmstadt und hatten dort auf dem Luisenplatz einen Spendenstopp. Man muss sich vorstellen, dass 200 Radler die alle in Grünen Trikots auf einem öffentlichen Platz vorradeln etwas Aufsehen erregen. Genau die passierte in Darmstadt. Ein Junge von vielleicht elf/zwölf Jahren wunderte sich und fragte einen der Mitradler was hier denn los sei und wer diese vielen grünen Radler seien. Gern hat es ihm der Mitradler erklärt. Nach kurzem Nachdenken kam von dem Jungen die spontane Reaktion. Er sagte, dass er selbst auch jemanden kennt, der so schlimm krank ist. Dann kramte er in seiner Hosentasche und spendete 2,00 Euro, die er gerade dabei hatte.

Eure Steffi Jacob

© 2013 Steffi Jacob